ÿþ<html> <head> <meta http-equiv="content-type" content="text/html;charset=iso-8859-1"> <meta name="generator" content="Adobe GoLive 5"> <title>Artikel aus der Federwelt</title> <script language="JavaScript"> <!-- // preload images if (document.images) { img1on = new Image(); img1on.src = "./gfx/BR1.gif"; img2on = new Image(); img2on.src = "./gfx/BR2.gif"; img3on = new Image(); img3on.src = "./gfx/BR3.gif"; img4on = new Image(); img4on.src = "./gfx/BR4.gif"; img5on = new Image(); img5on.src = "./gfx/BR5.gif"; img6on = new Image(); img6on.src = "./gfx/BR6.gif"; img7on = new Image(); img7on.src = "./gfx/BR7.gif"; img8on = new Image(); img8on.src = "./gfx/BR8.gif"; img9on = new Image(); img9on.src = "./gfx/BR9.gif"; img1off = new Image(); img1off.src = "./gfx/B1.gif"; img2off = new Image(); img2off.src = "./gfx/B2.gif"; img3off = new Image(); img3off.src = "./gfx/B3.gif"; img4off = new Image(); img4off.src = "./gfx/B4.gif"; img5off = new Image(); img5off.src = "./gfx/B5.gif"; img6off = new Image(); 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Ihr ist das gelungen, wovon viele Autorinnen und Autoren tr&auml;umen: Ihre Romane erscheinen in einem gro&szlig;en Publikumsverlag, werden in viele Sprachen &uuml;bersetzt, stehen in fast jeder Buchhandlung und werden jetzt sogar verfilmt. Das war nicht immer so. Zu Beginn ihrer Karriere kassierte sie jede Menge Absagen; ihre ersten B&uuml;cher erschienen in einem Print-on-Demand-Verlag und wurden von ihr selbst verkauft.<br> In unserem Interview erz&auml;hlt Nele Neuhaus (<a href="http://www.neleneuhaus.de" target=_blank>www.neleneuhaus.de</a>), wie sie den Sprung zur Bestsellerautorin geschafft hat. Das Interview f&uuml;hrte der Schriftsteller Andreas Wilhelm, Gr&uuml;nder und Leiter des Montségur Autorenforums (<a href="http://autorenforum.montsegur.de" target=_blank>http://autorenforum.montsegur.de</a>).<br> <br> Wie bist du zum Schreiben gekommen und wie findest du deine Themen? Siehst du dich als reine Krimiautorin oder m&ouml;chtest du auch andere Genres erkunden?<br> </i><br> Zum Schreiben gekommen bin ich schon sehr fr&uuml;h, n&auml;mlich mit f&uuml;nf Jahren. Meine Eltern haben die Geschichten aufgehoben, die ich in Druckbuchstaben und Lautschrift verfasst habe. Sp&auml;ter kamen dann Geschichten &uuml;ber Tiere  besonders &uuml;ber Pferde und Hunde  die ich mit Bleistift und sp&auml;ter Pelikan-F&uuml;ller in Schulhefte schrieb. Schon damals wusste ich, dass ich sp&auml;ter einmal am liebsten Schriftstellerin werden wollte, doch der Weg dahin war lang und m&uuml;hsam. Sp&auml;ter tippte ich Berge von Geschichten auf einer gelben Reiseschreibmaschine, die mich &uuml;berallhin begleitete, und dann war es eines Tages der Computer. Ich bin absolut nicht auf Krimis festgelegt! Mit meinen Jugendb&uuml;chern  Elena  Ein Leben f&uuml;r Pferde (Band 1:  Gegen alle Hindernisse und Band 2:  Sommer der Entscheidung , erschienen bei Planet Girl) schlage ich den Bogen zu meinen Anf&auml;ngen ja schon etwas zur&uuml;ck.<br> Die Ideen f&uuml;r meine Romane kommen aus meinem Alltag. Manchmal ist eine Zeitungsnotiz die erste Inspiration, manchmal eine Geschichte, die jemand erz&auml;hlt, ein Film, eine Nachricht. Dann spinnt mein Gehirn die ersten F&auml;den, und ich &uuml;berlege, was sich daraus machen l&auml;sst. Ein Beispiel: Die allererste Inspiration f&uuml;r  Schneewittchen muss sterben war der Fall eines M&auml;dchens aus Kelkheim, das vor vielen Jahren spurlos verschwand und bis heute nicht gefunden wurde. Die Polizei ging jeder Spur nach, immer wieder wurde in der Presse dar&uuml;ber geschrieben. Es mag makaber klingen, aber ich hielt bei jedem Hundespaziergang oder Ausritt die Augen offen, ob ich nicht irgendwo die Leiche des M&auml;dchens finden w&uuml;rde. Daraus entwickelte sich mehr. Wie ergeht es den Eltern? Was machen die Freunde des M&auml;dchens? Lebt das M&auml;dchen vielleicht noch? Wenn ja, wo? Und pl&ouml;tzlich war die Idee zu  Schneewittchen da. Ich hatte mich eingef&uuml;hlt in die Eltern, die ein Kind verlieren und jahrelang in Ungewissheit leben m&uuml;ssen. So ist es immer. Etwas muss mich ber&uuml;hren. Besch&auml;ftigen. Mitrei&szlig;en. Im Augenblick geht es mir so mit dem Entwurf f&uuml;r einen n&auml;chsten Krimi. Aber da kann ich noch nichts verraten.<br> In meinem Computer schlummern derzeit noch vier komplette Manuskripte, die keine Krimis im klassischen Sinne sind. Ich wei&szlig; nicht, ob ich sie &uuml;berhaupt jemals ver&ouml;ffentlichen werde, denn ich schreibe ja auch sehr viel ganz f&uuml;r mich, einfach aus Spa&szlig; am Schreiben. Ganz besonders gern dann, wenn es mit einem Manuskript mal stockt oder ich mal keine  Lust auf meine Charaktere habe. Dann tauche ich in meine Fantasie ein und schreibe einfach drauflos, ohne Ger&uuml;st, ohne Plan, ohne Ziel. Das ist f&uuml;r mich Entspannung pur. Vielleicht wird aus dieser Entspannungs-Schreiberei eines Tages mal ein Buch, vielleicht aber auch nicht. An was ich mich allerdings niemals versuchen werde, sind Science Fiction, Fantasy oder historische Romane. Daran habe ich keinen Spa&szlig;, und ich kenne mich damit auch nicht aus. Alles andere schlie&szlig;e ich ganz und gar nicht aus.<br> <br> <i>Deine Ver&ouml;ffentlichungsgeschichte ist sehr ungew&ouml;hnlich. Deine ersten drei Romane erschienen in einem Print-on-Demand-Verlag und dennoch hast du es geschafft, so viel Aufmerksamkeit zu erregen, dass schlie&szlig;lich ein gro&szlig;er Publikumsverlag auf dich aufmerksam wurde. Was war das f&uuml;r eine Zeit, wie ist das zustande gekommen und wie viel musstest du daf&uuml;r tun?</i><br> <br> Am Anfang stand die totale Desillusionierung. Ich hatte nach vielen Jahren das Manuskript von  Unter Haien , meinem ersten Buch, fertig und schickte es frohgemut an die gr&ouml;&szlig;ten deutschen Verlage, todsicher, dass die sich alle sofort bei mir melden w&uuml;rden. Leider war das ein gro&szlig;er Irrtum, ich bekam  wenn &uuml;berhaupt  Absagen. Und auch nicht sofort, sondern teilweise erst nach Monaten und Jahren. <br> Jetzt ist es ja nicht so, dass ich in all diesen Jahren zuhause sa&szlig; und nur an mein Buch gedacht habe. Mein Leben ging weiter, ich hielt Augen und Ohren offen und nutzte das Internet. Genau dort stie&szlig; ich auf die M&ouml;glichkeit, mit einem Print-on-Demand-Verfahren, mein Buch selbst zu verlegen. Es dauerte noch eine Weile, dann fand ich mit Monsenstein & Vannerdat in M&uuml;nster den passenden Partner und lie&szlig; 500 Exemplare von  Unter Haien drucken.<br> Ich hatte begriffen, dass das Problem nicht das Drucken eines Buches war, sondern der Vertrieb. Aber da ich gesch&auml;ftst&uuml;chtig und nicht auf den Mund gefallen bin und weil ich einen gro&szlig;en Freundes- und unsere Firma einen noch gr&ouml;&szlig;eren Kundenkreis hatte, hoffte ich, auf diesem Wege ein paar B&uuml;cher absetzen zu k&ouml;nnen. Eine Webseite wurde von mir erstellt, ein Gewerbe war rasch angemeldet, ich verschickte die ersten B&uuml;cher via Amazon. Und veranstaltete eine Buchpremiere, zu der ich jeden einlud, dessen Adresse ich irgendwie habhaft werden konnte. Zweihundert Neugierige kamen, &uuml;ber die H&auml;lfte der B&uuml;cher war sofort weg. Den Rest verkaufte ich &uuml;ber den Tresen unserer Firma im Vorweihnachtsgesch&auml;ft 2005 und lie&szlig; dann aufgrund der Nachfrage gleich nachdrucken. Gleichzeitig hatte ich Kontakte zur Lokal- und Regionalpresse, die sehr positiv und wohlwollend &uuml;ber mich berichteten.<br> Tja, und dann kamen die ersten Fragen, wann denn ein neues Buch von mir erscheinen w&uuml;rde. Daran hatte ich gar nicht gedacht, aber<br> <br> (...)<br> <tr><td bgcolor="ededed" width="610"><font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"> <img src="gfx/icon.gif" width="20" height="10"> Die Fortsetzung finden Sie in der aktuellen Federwelt. <a href="zeitschrift.html"><b>Jetzt bestellen !</b></a> <tr><td bgcolor="ededed" width="610"><font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"> <img src="gfx/icon.gif" width="20" height="10"> Weitere Artikel<br> <table border=0 cellpadding=0 cellspacing=0><tr><td width=25>&#160;</td><td> <font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"><a href="artikel2.html"><b>Heribert Hinrichs: USA  ein Markt f&uuml;r deutsche B&uuml;cher?</b></a> </td></tr><tr><td width=25>&#160;</td><td> <font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"><a href="artikel3.html"><b>Sigrid Habersaat &uuml;ber das Schreiben f&uuml;r Fachverlage</b></a> </td></tr><tr><td width=25>&#160;</td><td> <font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"><a href="artikel4.html"><b>Eike Schniebs: Korrekturzeichen</b></a> </td></tr><tr><td width=25>&#160;</td><td> <font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"><a href="artikel5.html"><b>NEU: Textk&uuml;che mit Gasch & Co.: Anschaulich schreiben.</b></a> </td></tr><tr><td width=25>&#160;</td><td> <font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"><a href="artikel6.html"><b>Normvertrag mit Kommentar</b></a> </td></tr><tr><td width=25>&#160;</td><td> <font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"><a href="artikel7.html"><b>Maike Frie: Der Umgang mit Presse- und Autorenfotos</b></a> </td></tr><tr><td width=25>&#160;</td><td> <font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"><a href="glosse.html"><b>Glosse: Autorenworkshop  Hautnah am Bestseller </b></a> <!-- </td></tr><tr><td width=25>&#160;</td><td> <font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"><a href="artikel9.html"><b>Laura Rose: Personalisierte Romane</b></a> --> </td></tr> </table> <tr> <td bgcolor="ededed" width="610"><font face="verdana" size="1" color="#336699" align="top"> <div align="right"><a href="inhalt.html">>> zurück zur Startseite</a><img src="gfx/clearpixel.gif" width="10" height="10"><img src="gfx/icon.gif" width="20" height="10"> <br> </td></tr> </div> </table> </p> </body> </html>